Skip to main content

Gewichtszunahme nach Rauchentwöhnung?

Was ist dran und wie läßt sie sich verhindern?

Sie möchten gerne mit dem Rauchen aufhören?  Träumen davon endlich frei zu sein und Ihrer Gesundheit etwas Gutes zu tun? 

 Für viele Menschen ist die Angst vor einer Gewichtszunahme so groß, dass ein Rauchstopp häufig  gar nicht erst in Erwägung gezogen wird. Aber was ist dran an dieser Angst? Ist man ihr wirklich so hilflos ausgeliefert wie es den Anschein macht?

Muss ich deshalb weiter meinen Körper schädigen, das Risiko einer ernsthaften Erkrankung in Kauf nehmen und auf all die vielen Vorteile eines rauchfreien Lebens verzichten? 

Die Antwort hierauf ist ein klares NEIN!

Wenn Sie ernsthaft mit dem Rauchen aufhören möchten, dann gibt es Wege und Mittel wie Sie eine Gewichtszunahme vermeiden können.  

Häufige Ursachen einer Gewichtszunahme nach dem Rauchstopp sind ein veränderter Stoffwechsel wie ein verbesserter Geruchs- und Geschmacksinn

Nach dem Rauchstopp verbrennt Ihr Körper ca. 200 Kilokalorien weniger. 200 Kilokalorien entsprechen in etwa einer halben Semmel mit Butter und Marmelade. Wer sich jetzt sagt: " Super, dann muss ich ja nur eine halbe Semmel weniger essen pro Tag!" , der hat eigentlich gar nicht so Unrecht mit seiner Schlussfolgerung.

Wie kommt es trotzdem dazu, dass so viele Menschen nach dem Rauchstopp innerhalb eines Jahres 3 bis 5 Kg im Durchschnitt zunehmen? 

Sicherlich spielt auch der verbesserte Geruchs- und Geschmackssinn eine Rolle. Wenn das Essen wieder besser riecht und schmeckt birgt das natürlich eine Gefahr in sich.

Ebenso die appetitzügelnde Wirkung des Rauchens. Aber all das bei Weitem nicht die,  die eine Gewichtszunahme  in dem Ausmaß erklären würde, wie sie viele Ex-Raucher zu verzeichnen haben.

Denn sonst müssten ja alle Nichtraucher mit permanentem Übergewicht zu kämpfen haben. Und das nur, weil ihr Stoffwechsel ganz normal arbeitet, ihr Geschmack- und Geruchsinn NORMAL funktioniert und sie nicht täglich in den "Genuß" der appetithemmenden Wirkung von Zigaretten kommen.  

Es  muss also noch eine weitere Ursache geben,  mit der sich eine Gewichtszunahme nach dem Rauchstopp erklären lässt. Und, -  die gibt es! 


Hauptrisikofaktor einer übermäßigen Gewichtszunahme
liegt in der Verlagerung von Rauchen auf Essen



Nicht selten werden Süßigkeiten, aber auch herzhafte Dinge wie Chips, Burger & Co als eine Art Ersatz für die Zigarette genommen. Aber warum? Die Zigarette war ja schließlich auch kein Ersatz für etwas anderes als Sie mit dem Rauchen angefangen haben.  

Der Grund hierfür liegt in den Konditionierungen, welche Sie rund um die Zigaretten aufgebaut haben. 

Das Rauchen wurde über viele Jahrzehnte hinweg mit unzähligen Dingen verknüpft. Orten, Situationen, Personen, Getränke.... und auch GEFÜHLEN! Auch Sie haben das Rauchen mit zahlreichen positiven Gefühlen verknüpft. Belohnung, Wohlgefühl, Entspannung, und vielen mehr.... Sicherlich kennen Sie das.

Wenn Sie jetzt mit dem Rauchen aufhören, laufen Sie Gefahr, dass sich Ihr Unterbewusstsein, nach anderen Mitteln und Wegen umsieht, um genau jene guten Gefühle wieder zu erzeugen. Schließlich war die Zigarette in dieser Hinsicht ja ein regelrechter "Alleskönner". Einen ebenbürtigen Ersatz zu finden, das scheint da auf den ersten Blick gar nicht so einfach....

....aber auch nur auf den ersten Blick!

Denn auf den Zweiten erkennt man sehr schnell : ESSEN weist  zahlreiche Parallelen zum Rauchen auf.  Auch mit Essen verknüpfen die meisten Menschen gute Gefühle und positive Assoziationen. Ebenso sind beim Essen unsere Hände beteiligt wie auch unser Mund, - der schon immer so eine Art "Genußportal" war. 

Es ist also gar nicht so überraschend, wenn Essen häufig anstelle des Rauchens tritt und viele Menschen als Folge mit Gewichtsproblemen zu kämpfen haben.


Was kann ich also tun, damit Essen nicht zum Ersatz für das Rauchen wird?



# Tipp Nr. 1: Gewohnte Ernährung beibehalten


Der Trick dabei ist, sich in den ersten 2-3 Wochen des Rauchstopps genauso zu ernähren wie man es bislang auch getan hat. Warum? 

Die größte Gefahr einer Suchtverlagerung auf Essen hin besteht in den ersten 2-3  Wochen des Rauchstopps. 

Wer schon mal mit dem Rauchen aufgehört hat kennt das sicherlich. In den ersten 2 -3 Wochen fühlt sich das neue rauchfreie Leben nicht immer an wie ein Luxusurlaub im 5 Sterne Hotel. 

Vielmehr ist die Übergangsphase häufig geprägt von Gefühlszuständen der Leere, des Unbehagens oder des Unwohlseins.Irgendetwas fehlt einem und man wird immer wieder aufs Neue mit dem Verlangen nach Zigaretten konfrontiert. 

In dieser Phase ist die Gefahr groß, dass man dazu geneigt ist, Süßigkeiten oder andere hochkalorische Lebensmittel zu sich zu nehmen.  Um Gefühle des Unbehagens und der inneren Leere damit zu kompensieren. 

Und auch das Verlangen nach Zigaretten kann mit Hilfe von Schokolade und Co gut im Zaum gehalten werden. Werden hierüber doch ebenso wie bei der Zigarette Glücksgefühle ausgeschüttet, die Hände beschäftigt und der Mund zu wieder zu einer Oase des Genusses.

Leider hat all dies den leidigen Nebeneffekt, dass nun das Essen an die Stelle des Rauchens tritt. Und das eine Gewohnheit einfach durch eine andere  ersetzt wird. Mit der Folge an Gewicht zuzunehmen. Was also tun? 

Ernähren Sie sich den ersten 2-3 Wochen genauso wie Sie es zuvor getan haben. Denn damit verhindern Sie gleich zu Beginn Ihrer Entwöhnung,  die  Zigaretten durchs Essen zu ersetzen. Sie werden schon bald  feststellen, wie Sie nach 2-3 Wochen beginnen werden, sich immer besser zu fühlen. Das kommt daher, das dann die körperliche Umstellung größenteils überstanden ist. 

Körpereigenen Endorphine können wieder an die für sie vorhergesehenen Rezeptoren andocken und in Ihnen Gefühle des Wohlbefindens auslösen. Ab diesem Zeitpunkt sind Sie größenteils über dem Berg und die ersten positiven Resultate können spürbar wahrgenommen werden. Während gleichzeitig  die Gedanken ans Rauchen mit jedem Tag von nun an immer mehr und mehr verblassen. So dass Sie sich immer mehr an den positiven Resultaten Ihres rauchfeien Lebens erfreuen können. Wie  Stolz, Unabhängigkeit, Freude  und mehr Lebensenergie, - um nur einige von ihnen zu nennen.  



 # Tipp Nr. 2: Ihr Unterbewusstsein mit ins Boot nehmen 


Ihr Unterbewusstsein will immer nur Ihr Bestes, - nämlich dass Sie sich gut fühlen. Und zwar JETZT in diesem Moment. Es denkt nicht an die Folgen bestimmten Verhaltens. Für Ihr Unterbewusstsein hilft die Zigarette JETZT gegen Stress. Sie hilft Ihnen dabei sich JETZT eine Auszeit zu nehmen oder sich JETZT für Ihre Leistung zu belohnen.

Wie vorhin schon erwähnt, ist das Rauchen unbewusst konditioniert. Wenn die Zigarette wegfällt, besteht die Gefahr, dass Ihr Unterbewusstsein sich aus oben genannten Gründen sehr schnell ans Essen als Ersatz klammert. 

Oberstes Ziel sollte also sein, das Risiko solch einer Verlagerung so gut wie möglich zu minimieren. Wie das geht? Indem Sie Ihr Unterbewusstsein in den Entwöhnungsprozess miteinbeziehen. 

 Eine Möglichkeit hierfür bietet die moderne Hypnose. Mittels spezieller Techniken werden Sie sanft in einen Trancezustand geleitet.  Während des Trancezustands kann direkt auf das Unterbewusstsein eingewirkt werden.

Das Unterbewusstsein kann man sich wie eine Art Festplatte vorstellen, wo alle unsere Gewohnheiten und Verhaltensweisen abgespeichert sind. Während der Hypnose sind wir in der Lage das Unterbewusstsein positiv zu beeinflußen. Über Suggestionen, Ideomotorik und anderen Techniken wird versucht, das Rauchverhalten mit all seinen Verknüpfungen im Unterbewusstsein aufzulösen.

Während die meisten Menschen versuchen eine Veränderung im Unterbewusstsein über das Bewusstsein zu bewirken kann der direkte Weg über das Unterbewusstsein manchmal sehr viel effektiver (und auch sanfter) sein. Und das Schöne bei einer Raucherentwöhnung mit Hypnose ist: 

Wenn Sie die Sucht in Ihrer Ursache auflösen, dann brauchen Sie in aller Regel auch keinen Ersatz mehr für die Zigaretten. Schließlich war die Zigarette auch kein Ersatz für irgendeinen anderen "Suchtstoff". 



Hier noch ein abschließender Tipp bezüglich der Angst vor einer Gewichtszunahme: 


 # Tipp Nr. 3: Machen Sie sich nicht zu viel Gedanken


Vielleicht fragen Sie sich jetzt, was ich damit meine. Aber was ich damit sagen möchte ist folgendes: 

Vielleicht legen Sie nach Ihrem Rauchstopp innerhalb eines Jahres zwei drei Kilogramm zu. Aber ist das wirklich ein Grund, es gar nicht erst zu versuchen aufzuhören?  

Sollte der Fall tatsächlich so eintreten, dann haben Sie tausende Möglichkeiten die paar Kilos wieder weg zu bekommen. Sie können anfangen sich mehr zu bewegen, Sport treiben, Ihre Ernährung umstellen, mit Selbsthypnose arbeiten und  vieles vieles mehr!

Aber bitte seien Sie dann heilfroh, dass Sie den Fängen der Zigarettenabhängigkeit endlich entkommen sind.

Denn während Sie vielleicht ein zwei Kilos in den letzten paar Monaten zugenommen haben, haben in Ihrem Körper gleichzeitig so viele positive Veränderungen stattgefunden, dass ich sie hier gar nicht alle aufzuzählen vermag.

Ihr Herzinfarkt und Schlaganfallrisiko ist halbiert, Ihre Lungenkapazität um bis zu 30 % gestiegen, der Raucherhusten in den meisten Fällen verschwunden, jede einzelne Zelle, jedes Organ in Ihrem Körper wird wieder besser durchblutet, weil Sie wieder mehr Sauerstoff im Blut haben,was wiederum zu mehr Energie und Lebenskraft führt!!!

Ich könnte die Liste hier noch ewig fortführen, aber was ich Ihnen damit sagen will ist folgendes: 

"Lassen Sie sich nicht von der Angst, an Gewicht zuzunehmen daran hindern, eine der wohl bereichernsten und wichtigsten Entscheidungen für Ihr Leben zu treffen. Millionen von Menschen haben erfolgreich der Zigarette abgedankt und bereuen es keine Sekunde mehr! Werden auch Sie einer von jenen Menschen, die sich für ein Leben in Gesundheit und Freiheit entschieden haben.